Wenn du glaubst, dass dein treuer Freund etwas von dieser Liste gefressen hat, wende dich sofort an deinen Tierarzt (auch wenn du denkst, dass er nur ein winziges Stückchen hatte). Warte nicht, bis sich Symptome zeigen – Vorsicht ist immer besser als Nachsicht, wenn es um deinen Hund geht!
Denk daran, dass dein Fellfreund völlig einzigartig ist, er kann mehr oder weniger empfindlich auf diese Dinge reagieren als andere Hunde. Wenn ein Freund sagt „Mach dir keine Sorgen, das frisst mein Hund dauernd“, solltest du trotzdem zum Tierarzt gehen, um ganz sicher zu sein.
Also, was steht auf der Liste? Vielleicht wird dich das ein oder andere überraschen…
Schokolade
Ja, jeder weiß, dass Schokolade für Hunde giftig ist! Aber wusstest du, dass einige Sorten schlimmer sind als andere? Je dunkler die Schokolade, desto höher der Kakaoanteil – und desto schädlicher ist sie für deinen Vierbeiner. Doch auch weiße Schokolade enthält eine kleine Menge Theobromin, das den Vierbeinern schaden kann. Wenn du den Gedanken nicht ertragen kannst, dass dein kleiner Freund etwas verpasst, probiere stattdessen Hundeschokoladenleckerlis.
Zwiebeln (sowie Schnittlauch und Lauch)
Zwiebeln sind heimtückisch, da sie in allen möglichen Nahrungsmitteln vorkommen können, insbesondere in Pulverform. Zum Beispiel enthalten Saucenwürfel und Gemüsebrühe meist Zwiebelpulver, weshalb der Braten und viele andere Gerichte für Hunde ungeeignet sind! Viele Chips, Fertiggerichte und sogar einige Würstchen können ebenfalls Zwiebeln enthalten, sei also besonders vorsichtig und kaufe im Zweifelsfall einfach die Hundeversion.
Nun zum theoretischen Teil! Zwiebeln enthalten Disulfide und Thiosulfate und können die roten Blutkörperchen beschädigen, die sehr wichtig für die Gesundheit deines flauschigen Freundes sind. Der Schaden kann sich auch erst im Laufe der Zeit entwickeln. Daher mag ein bisschen Bratensauce am Wochenende in Ordnung erscheinen, auf lange Sicht aber gefährlich werden. Lies weiter, um mehr über die Anzeichen und Symptome zu erfahren, die darauf hindeuten, dass dein Hund heimlich genascht hat!
Knoblauch
Knoblauch gehört ebenfalls zur Familie der Zwiebeln und enthält Thiosulfate, sodass er ähnliche Erkrankungen verursachen kann. Allerdings verkaufen manche Anbieter „Knoblauchtabletten für Hunde“ als Nahrungsergänzungsmittel. Was stimmt also?
Die Wahrheit ist, dass es schwer abzuschätzen ist, wie schädlich Knoblauch für Hunde ist und ob er auch gesundheitliche Vorteile bietet. Untersuchungen haben unterschiedliche Ergebnisse gezeigt, daher ist es am besten, kein Risiko einzugehen. Und außerdem bleiben auf diese Weise mehr Snacks für dich übrig! Denk einfach daran, dass Knoblauch, wie Zwiebeln, in den Zutaten eines Produkts versteckt sein kann.
Avocado
Nicht, dass die meisten anspruchsvollen Hunde Avocados überhaupt essen möchten, aber die Pflanze enthält Persin (ein für Haustiere giftiger Stoff) in allen Teilen (sogar in den Blättern und im Stängel), daher sollte man sie in jeder Form vermeiden. Persin ist besonders gemein, also zögere nicht, den Tierarzt aufzusuchen, wenn dein Liebling sich an deinem Avocado-Toast vergriffen hat.
Weintrauben und Rosinen
Das scheint die Leute zu überraschen, aber es stimmt! Weintrauben und Rosinen sind nicht nur besonders giftig für Hunde, sondern es scheint auch niemand zu wissen, welche chemischen Stoffe sie enthalten, die diese Wirkung haben. Es ist wichtig, dass dein flauschiger Freund sofort von einem Tierarzt untersucht wird, wenn er etwas gefressen hat, das Weintrauben oder Rosinen enthält. Auch hier gilt, dass jeder Hund anders ist, sodass er vielleicht nicht betroffen ist, aber wenn doch, dann ist Eile geboten.
Alkohol und Koffein
Auch wenn die meisten Menschen gar nicht auf die Idee kommen würden, ihrem Vierbeiner einen Gin Tonic einzuschenken, sollte erwähnt werden, dass Alkohol sehr schlecht für Hunde ist! Und er ist nicht nur in Getränken zu finden. Zum Beispiel solltest du bei Sirup, rohem Brotteig und Süßigkeiten darauf achten.
Ähnlich kann auch Koffein Hunden schaden. Es ist in Tee, Kaffee, Energy-Drinks und sogar in Diätpillen enthalten. Wenn du also befürchtest, dass dein freches Kerlchen alte Teebeutel von der Arbeitsplatte stibitzen könnte, stelle sicher, dass du (und deine Gäste) sie nicht in Reichweite des Hundes liegen lassen.
Xylit
(in Erdnussbutter und gesüßten Lebensmitteln)
Bevor du jetzt denkst „Kein Problem, das esse ich sowieso nicht!“, schau noch einmal genau in die Zutatenliste! Dieser Stoff kann sich in allen möglichen Produkte verstecken, und jetzt, wo „zuckerarm“ ein großes Thema ist, wird dieser natürliche Süßstoff – ein Zuckeralkohol – immer beliebter.
Nüsse
Nicht alle Nüsse sind für Hunde giftig, aber einige schon. Zum Beispiel sind Macadamianüsse und schwarze Walnüsse besonders schädlich, während manche Menschen (ungesalzene) Cashewkerne und Erdnüsse in die Ernährung ihrer Hunde einbauen. Sie sind jedoch sehr fetthaltig, daher sollte man sie am besten ganz vermeiden.
Was ist mit Fleisch? Gegart oder roh?
Das ist eine Frage für deinen Tierarzt, da die Meinungen hier auseinandergehen! Rohfütterung kann zwar für viele Hunde vorteilhaft sein, aber muss man das richtige Fleisch wählen, die Ernährung ausgewogen halten und sicherstellen, dass das Futter sicher gelagert und verarbeitet wurde, um Infektionen und Parasiten zu vermeiden (igitt!).
Allerdings ist gekochtes Fleisch mit Knochen ein absolutes No-Go! Das Kochen von Knochen macht sie spröde, sodass sie in Splitter zerbrechen und sich im Verdauungssystem deines Fellkumpels festsetzen können. Autsch.
Multivitamine und Hautcremes
Ein bisschen seltsam, aber Multivitamine können alle möglichen Dinge enthalten – und viele davon sind für Vierbeiner sehr giftig. Wusstest du, dass Vitamin D zwar für die Gesundheit von uns Hundebesitzern wichtig sein kann, aber auch als Rattengift verwendet wird? Leider ist es auch für Hunde sehr schädlich.
Vitamin D ist auch der Grund, warum einige Hautcremes, wie z.B. solche zur Behandlung von Schuppenflechte, für Hunde sehr giftig sind – selbst wenn sie sie nur ablecken, nachdem du sie aufgetragen hast. Wenn du diese Art von Creme verwenden musst, achte darauf, an diesen Stellen alle freundlichen Hundeküsse abzuwehren, auch wenn es noch so schwer ist zu widerstehen. Trage eine solche Creme niemals auf deinen Hund auf.
Wenn dein Hund auch ohne einen dieser Snacks eine Magenverstimmung zu haben scheint, probiere Hundeleckerlis für empfindliche Mägen und informiere dich über Allergien, wie Getreideunverträglichkeit, um zu sehen, ob es eine Lösung gibt.
Weitere Dinge, die du vermeiden solltest
Wir wollen keine Spielverderber sein, aber wenn wir schon mal dabei sind – es gibt ein paar Lebensmittel, die für Hunde zwar nicht giftig sind, aber wirklich schlecht für sie sein können. Wenn du deinem Hund regelmäßig eines der folgenden Lebensmittel gibst, mach dir bitte keine Sorgen! Es gibt viele gesunde Hundeleckerlis, die du stattdessen wählen kannst, damit dein treuer Freund gesund und glücklich bleibt.
- Salzige Snacks wie Chips.
- Maiskolben (gekocht oder roh), da der Kolben verschluckt werden und eine unangenehme Verstopfung im Darm verursachen könnte.
- Fettreiches Fleisch wie Speck.
- Milchprodukte – auch wenn dies vom Hund abhängt, kann es vorkommen, dass sie Blähungen oder Magenverstimmungen verursachen.
- Stark verarbeitete Lebensmittel mit vielen komplizierten Zutaten. Probiere stattdessen natürliche Hundeleckerlis oder rohes Gemüse – viele Hunde lieben es, an einer Karotte zu knabbern.
- Zuckerhaltige Lebensmittel – Hunde brauchen sie einfach nicht, und sie können zu Fettleibigkeit und anderen Gesundheitsproblemen führen.
- Alles, was schimmelig ist (einschließlich Blauschimmelkäse). Es kann verlockend sein, den wandelnden Mülleimer in deinem Leben zu nutzen, wenn Lebensmittel vor kurzem abgelaufen sind, aber es ist das Risiko nicht wert.
- Ibuprofen, Paracetamol, Antibabypillen – jedes verschluckte Medikament, das eigentlich für Menschen gedacht ist, rechtfertigt einen Besuch beim Tierarzt!
Natürlich sind auch andere Non-Food-Produkte wie Reinigungsmittel, Spielzeugfüllmaterial, Holz und Seile tabu! Einige Hunde lieben es, Gras zu fressen, und es scheint sie nicht zu beeinträchtigen, aber aus zwei Gründen ist es am besten, dies möglichst zu verhindern. Erstens ist Gras für Hunde sehr schwer zu verdauen, so dass es sich ansammeln und Erbrechen oder eine schmerzhafte Verstopfung verursachen kann. Zweitens kann es mit Pestiziden behandelt worden sein oder sich um eine giftige Sorte handeln. Einige Hunde fressen Gras oder Löwenzahnblätter, wenn es ihnen nicht gut geht, also achte auf andere Symptome, wenn du deinen Vierbeiner dabei erwischst, wie er sich an einem Grasbuffet bedient!
Was sind die Symptome?
Warte nicht, bis sich Symptome zeigen, wenn du glaubst, dass dein Hund etwas Falsches gefressen hat, denn Zeit ist wirklich von entscheidender Bedeutung.
Wenn dein Fellfreund eines der folgenden Symptome zeigt und die Gelegenheit hatte, etwas Unbekanntes zu fressen, als du nicht hingesehen hast, sind dies einige der Anzeichen dafür, dass es ihm nicht gut bekommt und er zu einem Tierarzt muss:
- Erbrechen und Durchfall
- Abgeschlagenheit
- Blasses, gelbes oder braunes Zahnfleisch
- Schnelle Atmung
- Berührungsempfindlichkeit im Bauchbereich, was auf Schmerzen hindeuten könnte
- Mehr oder weniger Urinieren als sonst, besonders wenn der Urin verfärbt ist
Das sieht nach einer langen Liste von Dingen aus, die man vermeiden sollte. Wie gut, dass unser Sortiment an Good Boy Hundeleckerlis absolut sicher für Hunde ist – und auch lecker!